Diese Website verwendet Cookies. Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell zahlte seinen Aktionären im Mai 0,42 Dollar Dividende je Aktie für das erste Quartal. Bei der Telekom lag die Annahmequote zwar mit 45 Prozent deutlich höher, allerdings hatte sie bei ihrer Premiere im vergangenen Jahr auch noch bei 38 Prozent gelegen. Das dürften bei der Telekom in diesem Jahr etwa drei Prozent sein.Anders ist es bei der E.on. Wenn letztere ein Angebot an den Aktionär ist und er sich weiterhin wie gewohnt die Bardividende ausschütten lassen kann, sehen wir dies als interessante Wahlmöglichkeit für den Aktionär.“Tim Albrecht von der Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft DWS bevorzugt jedoch eindeutig die Bardividende: „Mit ihr sind wir deutlich flexibler und können selbst entscheiden, wo wir unsere Anteile aufstocken.“Auch das Urteil von Andreas Keller von Union Investment ist eindeutig: „Wir bevorzugen Cash.“ Hinzu komme: Die Wahldividende könnte zu einer Verwässerung des Wertes des Aktienbestands führen, schließlich sei das oftmals eine Kapitalerhöhung, so Keller.Das ist zum Beispiel im Falle der Telekom so, da der neue Telekommunikationskonzern neue Aktien ausgebe.
Konzerne wie die E.on bieten zudem einen leichten Abschlag von drei Prozent auf den Preis der Aktie, was die Stockdividende für die Anleger zusätzlich attraktiv macht.Auf steuerliche Erleichterungen können sie allerdings kaum hoffen: auch der Erhalt der Aktie muss als Kapitalertrag versteuert werden, legte das Bundesfinanzministerium im Herbst 2012 fest. Der Aktienkurs von Shell schlägt sich indes aktuell noch sehr wacker. Demnach könnten sich die Anteilseigner entscheiden, ob sie die Dividende in bar oder in Aktien ausgezahlt bekommen.Der Vorteil dieser Maßnahme liegt auf der Hand: Shell schont die Bilanz. Bei manchen Aktien können Anleger anstelle der Bardividende gleich wieder Aktien erhalten.
So wurden bei der E.on 37 Prozent der Wahldividenden in Aktien getauscht. Mit der Telekom und E.on bieten zwei Dax-Konzerne an, die Dividende in Form von Aktien auszuschütten. Ein Händler an der Börse in Frankfurt. In Zeiten, in denen die Zentralbanken die Märkte mit Liquidität fluten und Bares kaum noch zählt, flüchten Anleger in Sachwerte – neben Immobilien Was als Nettigkeit gegenüber den Aktionären angepriesen wird, hilft aber vor allem den Konzernen: „Durch die Dividendenausschüttung als Aktie können die Cash-Mittel des Unternehmens geschont werden. Und formieren sich womöglich neu“Telekom-Chef entschuldigt sich für jüngste NetzausfälleEntwickler veröffentlichen kompletten Programmcode der Corona-Warn-App Durch den Corona-Ausnahmezustand in immer mehr Ländern wird das Marktumfeld für Energieriesen wie Shell noch schwieriger, da darunter das Raffinerie- und Tankstellengeschäft massiv leiden. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/129016720 Registrieren Sie sich kostenlos für Leserkommentare, Newsletter und exklusive Abo-Inhalte.Registrieren Sie sich kostenlos für Leserkommentare, Newsletter und exklusive Abo-Inhalte. Hier erhalten Sie eine Übersicht über die Dividendenzahlung und Dividendenrendite von SHELL (ROYAL DUTCH SHELL) (A) sowie die anstehenden und … Mit der Telekom und E.on bieten zwei Dax-Konzerne an, die Dividende in Form von Aktien auszuschütten. Der negative Effekt des "Scrip Dividende Programme" wäre lediglich, dass die Aktienanzahl leicht ansteigt, wodurch zukünftig der Gewinn wieder auf mehr Aktien verteilt wird und das Ergebnis je Aktie dadurch tendenziell leicht schrumpfen dürfte, je nachdem wie lange dieses Programm angeboten wird und wie viele Anteilseigner es annehmen. Was als Nettigkeit gegenüber den Aktionären angepriesen wird, hilft vor allem den Konzernen. Der britische Ölkonzern In Deutschland sind es bisher nur zwei Unternehmen. Das Ergebnis liegt über unseren Erwartungen und stimmt uns sehr zufrieden, zumal E.on den Aktionären dieses Angebot zum ersten Mal unterbreitet hat und auch nicht über Großaktionäre verfügt. Die Aktie der HAMBORNER REIT wechselte am Donnerstag mehrfach das Vorzeichen. Zum Erfolg haben sowohl institutionelle Investoren als auch unsere Privataktionäre beigetragen“, sagte Klaus Schäfer, Finanzvorstand der E.on.Für die Anleger bietet die Stockdividende einen entscheidenden Vorteil: Sie können so unkompliziert und schnell in das Unternehmen reinvestieren und müssen nicht unnötig Geld im Niedrigzinsumfeld parken. Was als Nettigkeit gegenüber den Aktionären angepriesen wird, hilft vor allem den Konzernen. Dies dürfte in Zeiten von Ölpreisen von unter 30 Dollar, zu denen laut den Analysten von Jefferies „rein gar nichts“ bei den Energiekonzernen funktioniert, auch nötig sein.Shells Cashflow war bereits im vergangenen Jahr negativ. Alle Rechte vorbehalten.