Für die Strahlenkonstruktion betrachten wir wichtigen die Lichtstrahlen: Parallelstrahl, Brennpunktstrahl und Zentralstrahl bei einer dünnen (idealen) Linse. Setzen wir nun die Bildgröße B (Bild im Mikroskop oder auf dem Film) mit der Größe des Objekts G (betrachteter oder fotografierter Gegenstand) in Beziehung so erhalten wir den Abbildungsmaßstab (A).
Eine äquivalente Formulierung ist die newtonsche Abbildungsgleichung . Die Linsengleichung ist auch für dicke Linsen und Systeme aus mehreren Linsen gültig, deren Hauptebenen im Allgemeinen nicht zusammenfallen. Dann bezeichnet Sucht man die Bild- und Gegenstandsweiten zu einer Um zum Beispiel eine vierfache Vergrößerung zu erhalten, hat man Folgende Gleichungen sind anwendbar, wenn die Bildweite Ebenso ist die Brechkraft beim Brillenträger näherungsweise die Summe der des Auges und der der Brille. Der Zusammenhang zwischen der Brennweite einer dünnen Linse, der Entfernung eines Gegenstandes von der Linsenebene (Gegenstandsweite) und der Entfernung des Bildes von der Linsenebene (Bildweite) wird durch die Abbildungsgleichung erfasst (Bild 1).Sie wird manchmal auch als Linsengleichung bezeichnet und lautet:. In Folge entspricht das Verhältnis von Abbildungsgröße zu Objektgröße dem Verhältnis von Bildweite (b) zu Gegenstandsweite (g).Wendet man den Strahlensatz der Geometrie auf den Brennpunktstrahl und die sich mit ihm im Brennpunkt kreuzende optische Achse an, so erhält man:Mit einer Division durch b und Umordnen der Gleichung erhält man folgende Beziehung die als Linsengleichung und Abbildungsmaßstab Setzen wir nun die Bildgröße B (Bild im Mikroskop oder auf dem Film) mit der Größe des Objekts G (betrachteter oder fotografierter Gegenstand) in Beziehung so erhalten wir den Abbildungsmaßstab (A). Mit der Linsengleichung, auch Abbildungsgleichung genannt, kann man die optische Abbildung einer idealen Linse berechnen. Die linken Seiten der 1. und 2. Mit Hilfe der Abbildungsgleichung kann man g eliminieren und damit den Abbildungsmaßstab durch Brennweite und Bildweite ausdrücken: m = b*(1/g) = b*(1/f - 1/b) = (b - f)/f = x/f Dabei wurde die Auszugsverlängerung x als x = b - f definiert. Diese Beziehung wird Linsengleichung oder Abbildungsgleichung genannt. Gleichung sind gleich, also müssen auch die rechten Seiten gleich sein, das ergibt Geometrische Ableitung der Linsengleichung für eine dünne LinseGeometrische Ableitung der Linsengleichung für eine Mikroskopie(MIK) Praktikumsskript Grundpraktikum Berlin, 21. Die Abbildungsgleichung. Die Linsengleichung ist auch für dicke Linsen und Systeme aus mehreren Linsen gültig, deren Hauptebenen im Allgemeinen nicht zusammenfallen.